Rechtsgebiete

Familienrecht

insbesondere Ehescheidungen, Sorge-und Umgangsrecht, Unterhaltsrecht, eheliches Güterrecht

Im Rahmen eines Ehescheidungsverfahrens werden Ihre Interessen in vielfacher Weise berührt; um Sie sachgerecht und möglichst erfolgreich vertreten zu können, bedarf es einer umfassenden Information meinerseits durch Sie.

Die nachfolgende Liste soll Ihnen eine kleine Hilfestellung geben. Zu erörtern und – falls für Sie zutreffend – gegebenenfalls zu regeln, sind folgende Punkte:

 

  1. Haben Sie mit Ihrem Ehepartner bei einem Notar einen Ehevertrag geschlossen?

  2. Fordert Ihr Ehepartner von Ihnen Ehegattenunterhalt oder soll für Sie ein solcher Anspruch geltend gemacht werden?

  3. Wie sollen die Sorge- und Umgangsrechtsangelegenheiten – wenn gemeinsame Kinder vorhanden sind – nach Ihren Vorstellungen aussehen?

  4. Welches Einkommen steht für die Berechnung des Kindesunterhalts auf der Seite des Verpflichteten zur Verfügung und bestehen weitere Unterhaltsverpflichtungen gegenüber anderen Personen?

  5. Welcher Ehepartner soll nach Ihren Vorstellungen in der vormals ehelichen Wohnung verbleiben?

  6. Ist nach Ihrer Meinung eine einvernehmliche Aufteilung der Haushaltsgegenstände möglich?

  7. Bedarf es einer Regelung für eventuell vorhandene gemeinsame Schulden?

  8. Ist Vermögen aufzuteilen und sind hierbei eventuelle Erbschaften, die bei einem Ehepartner während der Ehe angefallen sind zu berücksichtigen? Welche Vermögensgegenstände sind von den Ehepartnern gegebenenfalls in die Ehe eingebracht worden?

  9. Welche Renten- oder Versorgungsanwartschaften haben beide Ehepartner, bestehen Betriebsrentenanwartschaften?

  10. Wie soll im Fall einer einvernehmlichen Ehescheidung eine eventuelle Kostenregelung aussehen?

Für Ihre Vertretung im Ehescheidungsverfahren benötige ich die Heiratsurkunde im Original oder in beglaubigter Abschrift.

 

Für eventuelle Unterhaltsberechnungen benötige ich:

  • Einkommensnachweise über die letzten 12 Monate (monatliche Einzelabrechnungen)

  • Den letzten Einkommensteuerbescheid

  • Nachweise über Zahlungen von Beiträge für Gewerkschaften/Berufsverbände

  • Nachweise über gezahlte Kreditraten nebst Kreditvertrag

  • Nachweise über sonstige Unterhaltsverpflichtungen und Zahlungsbelege

  • Bewilligungsbescheide über ALG II/Grundsicherung

  • Rentenbescheid

  • Bei Selbstständigkeit: Einkommensteuererklärungen und-bescheide der letzten 3 Steuerjahre; Umsatzsteuererklärungen und -bescheide der letzten 3 Steuerjahre; Bilanzen nebst Gewinn- und Verlustrechnungen der letzten 3 Steuerjahre oder Einnahme-Überschussrechnungen der letzten 3 Steuerjahre

 

Für einen eventuellen Antrag auf Verfahrenskostenhilfe / Beratungshilfe benötige ich

  • die neueste Verdienstbescheinigung; ggf. Nachweis über erhaltenen Unterhalt, ggf. Rentenbescheid, ggf. Bewilligungsbescheid über Arbeitslosengeld oder Arbeitslosengeld II, ggf. Wohngeldbescheid, ggf. Erziehungsgeldbescheid

  • Verträge über Kredite, auf die Zahlungen geleistet werden, mit Zahlungsnachweis

  • Mietvertrag mit Zahlungsnachweis

  • Nachweis über gezahlte Versicherungsprämien mit Versicherungsscheinen

  • Nachweis über eventuell gezahlten Gewerkschaftsbeitrag

  • Nachweis über geleistete Unterhaltszahlungen

  • Nachweis über Sparguthaben

  • Lebensversicherungspolicen mit Nachweis der Prämienzahlung und Höhe des Rückkaufwertes

  • Nachweis über Immobilien sowie etwaiger darauf ruhender Lasten mit Zahlungsnachweis

Reisevertragsrecht

"Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erzählen"

(Matthias Claudius)


Das Reisevertrag-Recht ist geregelt in den §§ 651a-651m BGB; diese Vorschriften sind immer dann anzuwenden auf die Rechtsbeziehungen zwischen dem Reisenden und dem Reiseveranstalter, wenn eine Gesamtheit von Reiseleistungen (Flug-/Schiffs-/Bahnreise, Transfer zum Hotel, Unterkunft, Verpflegung etc.) Inhalt des Reisevertrages ist: Hauptfall ist die Pauschalreise.
Der Reiseveranstalter ist verpflichtet, die Reise so erbringen, dass sie die zugesicherten Eigenschaften hat und nicht mit Fehlern behaftet ist, die den Wert und die Tauglichkeit zu dem gewöhnlichen oder nach dem Vertrag vorausgesetzten Nutzen aufheben oder mindern, § 651c Abs. 1 BGB.
Die Rechte des Reisenden sind das Abhilfeverlangen, die Minderung des Reisepreises, die Kündigung und Schadensersatz.

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Ob eine Störung des Reisevertrages vorliegt, ist insbesondere anhand der versprochenen Reiseleistungen und der Prospektangaben zu beurteilen.

Tipps:

Um am Reiseziel zu prüfen, ob die Reiseleistungen vereinbarungsgemäß erbracht werden, ist die Mitnahme des Reiseprospekts empfehlenswert. Reklamieren Sie die Beeinträchtigungen schriftlich und lassen Sie sich vom Ansprechpartner des Reiseveranstalters eine Empfangsbestätigung geben. Dokumentieren Sie Beeinträchtigungen und Störungen schriftlich und mit Fotos; tauschen Sie ggf. mit Mitreisenden Adressen aus, um in einem etwaigen Rechtsstreit Zeugen benennen zu können. Tipp: Inhalt des Schreibens sollte sein, dass Sie an den Reiseveranstalter Anprüche stellen wegen bestimmter Mängel und diese konkret benennen; zum Nachweis des rechtzeitigen Eingangs beim Reiseveranstalters ist das Versenden als Einschreiben mit Rückschein anzuraten. Empfehlenswert ist in jedem Fall, sich nach Beendigung einer mit einem Mangel behafteten Reise durch einen Anwalt über Höhe und Umfang der Ansprüche gegen den Reiseveranstalter beraten zu lassen.

(Rechtsanwältin Karin Hartmann)

Erbrecht

Zum Beispiel:

  • Erb-Auseinandersetzungen
  • Pflichtteilsrecht

Sozial(versicherungs)recht

Zum Beispiel:

  • Rente
  • Arbeitslosengeld 1 und 2

Allgemeines Zivilrecht

Zum Beispiel:

  • Verbraucherrecht
  • Forderungseinzug

Mietrecht

Zum Beispiel:

  • Mietverträge
  • Kündigungen